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Gute Nacht!

Wer gut schläft, lebt gesünder

 

 

 

Das 1 x 1 der Fußpflege

Wer gut zu Fuß sein will, kann hierfür selbst einiges tun. Viele Menschen klagen über Brennen, Jucken, trockene Haut und Hornhaut, Schwielen und Druckstellen. „Damit es erst gar nicht so weit kommt, ist die richtige Pflege der Füße und geeignetes Schuhwerk entscheidend“; weiß Apothekerin Dr. Katja Pannewig, die in ihrer „Klara Apotheke“ am Hohenzollernring auch eine podologische Praxis betreibt. Für GESUND IN MÜNSTER hat sie ein paar Tipps zusammengestellt, mit denen man die eigenen Füße möglichst dauerhaft gesund hält.

 

Um gesund zu bleiben, brauchen Füße Pflege und Platz. Es darf nichts drücken. Die Haut an den Füßen sollte nach dem Baden und Duschen gut abgetrocknet und gepflegt werden.

 

Pflegetipps

- Trockene Haut benötigt eine Pflege mit einem Harnstoffgehalt von 10 oder 15 Prozent als Creme oder Schaum

- Rissige Haut freut sich über bestimmte Fette, die Risse und Schrunden vermeiden helfen

- Hornhaut benötigt „Weichmacher“, die eine geschmeidigere Haut hinterlässt und z.B.

Verletzungen verhindert

- Zu Fuß- und Nagelpilz neigende Füße freuen sichüber frische Luft, Sonne und ein täglich anderes Schuhwerk

 

Vor allem aber sollte man sich nicht nur sporadisch oder bei Problemen, sondern täglich seinen Füßen widmen. Pflegeschäume, die wie ein Rasierschaum federleicht sind, ziehen in Sekundenschnelle ein. Eine solche Schaumpflege (z.B. Allpresan®) reicht viel länger als eine Creme.

 

Fußprobleme – was hilft?

Bei Neigung zu Fußpilz hilft vorbeugend ein Spezialschaum mit Teebaumöl, bei Schweißfüßen einer mit Eichenrinde und Salbei. Ein spezieller Wäschespüler für die Socken zerstört schon bei einer 30 Grad-Wäsche die schädlichen Sporen, die für die Pilzinfektion verantwortlich sind und die sich jahrelang in den Socken verstecken können. Ist der Fußpilz schon da, helfen Spezialcremes (Lamisil®once), die es in der Apotheke zu kaufen gibt. Hat der Pilz die Fußnägel befallen, benötigt der Mensch Geduld und Zeit. Je nachdem wie viele Nägel betroffen sind, trägt der Betroffene über sechs bis zwölf Monate eine Lösung auf die Nägel auf: entweder täglich oder einmal pro Woche, bis der Nagelpilz komplett verschwunden ist. Bei kleineren Stellen leistet eine

Pflaster-Creme-Kombination innerhalb weniger Wochen gute Dienste. Eine dritte Möglichkeit ist die mehrmonatige Einnahme von Tabletten, die der Arzt verordnet. Bei dieser Therapie kontrolliert der Arzt regelmäßig die Leberwerte.

 

Blasen? Pflaster drauf!

Bei Blasen an den Füßen helfen am besten Blasenpflaster, die wie eine zweite Haut direkt auf die geöffnete Blase geklebt werden. Sofort ist der Druckschmerz weg und die

Stelle heilt über wenige Tage unter diesem Spezialpflaster schmerzfrei ab.

 

Bei größeren Problemen zum Podologen

Eine regelmäßige Pediküre mit Nagelschere und Feile ist alle vier bis sechs Wochen fällig. Wer das nicht alleine durchführen kann, sollte zu einer guten Fußpflegerin gehen.

Bei eingewachsenen Nägeln und Rollnägeln, Hammerzehen, Hühneraugen, sehr starker Hornhaut und einer diabetischen Grunderkrankung ist der Gang zu einem Podologen empfehlenswert. Diese Berufsgruppe ist speziell in medizinischer Fußpflege ausgebildet. „Rezepte“ für eine podologische Behandlung stellt der Hausarzt oder Diabetologe aus.

 

Klaras Podologie, FranziskusCarré

Hohenzollernring 70, 48145 Münster, Tel. 0251-13389966

www.klaraapotheke.de


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