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Gute Nacht!

Wer gut schläft, lebt gesünder

 

 

 

Gute Nacht!

Etwa ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Bett. Regelmäßiger und ausreichender Schlaf ist wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden. Wer gut
durchschläft, ist nicht nur ausgeruhter, sondern auch fitter und ausgeglichener.

DAS KANN DEN GESUNDEN SCHLAF STÖREN:

Bildschirmlicht
Das Licht von PC, Handy oder Fernseher hemmt die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Wer abends lange aufs Gerät schaut, findet darum
schlechter in den Schlaf.

Stress
Wenn Sorgen, Ärger & Ängste einen buchstäblich „um den Schlaf bringen“, mindert das nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern auch die Lebensqualität.

Falsche Ernährung
Nicht nur schwere Mahlzeiten spät am Abend stören das Einschlafen, auch eine dauerhafte schlechte Ernährung kann zu Schlafproblemen führen.

Die richtige Matratze

Zum gesunden Schlaf gehört die richtige Unterlage:
Die Wahl der Matratze hängt von Körperbau und Schlafverhalten ab. Die Wirbelsäule sollte auf jeden Fall grade liegen und nicht gekrümmt sein. Diese Faktoren sollten beim Kauf beachtet werden:

Raumgewicht
Das Raumgewicht gibt an, wie viel Kilo Rohstoff für einen Kubikmeter des Matratzenschaumstoffes verwendet wurden. Je höher das Raumgewicht, desto stabiler die Matratze. Ein gutes Exemplar sollte mindestens 35 kg/m³ haben,
sonst bildet sich eine Schlafkuhle. (Für Kindermatratzen reicht weniger.)

Härtegrad
Der Härtegrad variiert je nach Hersteller; manche geben Härtegrade von 1-3 an, andere von 1-5. Bis zu einem Körpergewicht von ca. 60 Kilo reicht ein mittlerer Härtegrad von 2 bzw. 3, ab 85 Kilo sollte man einen höheren Härtegrad wählen, damit die Wirbelsäule grade liegt und nicht gekrümmt.

Stauchhärte
Die Stauchhärte ist die Kraft, die nötig ist, um den Matratzenschaumstoff um 40 % einzudrücken. Gemessen wird diese Kraft in Kilopascal (kPa). Je höher der Wert, desto schneller nimmt die Matratze nach der Druckbelastung wieder ihre
ursprüngliche Form an und desto geringer ist die Materialermüdung.

TROTZDEM SCHLAFLOS?

Jetzt nur nicht den Fernseher oder Computer anwerfen. Trainieren Sie stattdessen meditative Techniken, machen Sie einen Spaziergang oder greifen
Sie zu einem Buch. Ein Kräutertee hilft besser beim Einschlafen als Alkohol.
Dauerhafte Schlafstörungen erhöhen das Risiko organischer oder psychischer Störungen! Wenn nichts mehr hilft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Therapeuten. Wie Schlafmediziner helfen können, verraten wir auf den folgenden Seiten.

 

Die Zirbelkiefer, auch Zirbe genannt, wächst hoch in den Tiroler Alpen. Die ätherischen Öle in ihrem Holz sollen tiefen, erholsamen Schlaf fördern. Viele Menschen schwören auf die traditionellen Kopfkissen mit Zirbelspänen. Dafür werden die Kiefern nachhaltig angebaut, bei Vollmond geschlagen und mehrere Jahre getrocknet, bevor sie zu Kissenfüllungen

Demenzkranke Menschen bedürfen bei einer akuten Erkrankung einer besonders behutsamen und professionellen Betreuung. Die Spezialstation für Patienten mit dementiellen Syndromen des Evangelischen Krankenhauses Johannisstift Münster (EVK) hebt sich durch ihre Gesamtatmosphäre wohltuend vom üblichen „Klinikalltag“ ab – und darf in dieser Hinsicht als einzigartig im gesamten Münsterland gelten.

In Zusammenarbeit mit der LWL-Klinik, der Alzheimer Gesellschaft Münster und dem Demenz-Service-Center hat die geriatrische Abteilung des Hauses einen abgeschlossenen Stationsbereich mit einem eigenen Therapieraum und sieben Betten geschaffen. Die 2010 eröffnete Spezialstation war ein echter Vorreiter auf ihrem Gebiet und hat bundesweit viele Kliniken dazu inspiriert, ihrem ambitionierten Konzept zu folgen: Hier geht es freundlich, entspannt und strukturiert zu, die räumliche Gestaltung ist einladend, der Ablauf auf die Bedürfnisse der Patienten ausgerichtet. Ein individuell zugeschnittenes Programm aus Beschäftigung, Therapie, Bewegung und nicht zuletzt eine besondere Betreuung durch entsprechend geschulte Demenzbegleiter komplettieren das Angebot der Demenzstation.

Rückkehr in den Alltag als Ziel

Zentraler Ort der Station ist eine Wohnküche, deren Einrichtung verschiedene Gegenstände mit Erinnerungswert beinhaltet. Dazu gehören eine alte Schreibmaschine, eine Kaffeemühle oder ein antiker Vitrinenschrank. Die Patienten essen dort gemeinsam am gedeckten Tisch und können an verschiedenen Gruppenaktivitäten wie einer täglichen Zeitungsrunde, Musik hören und selbst machen oder Gedächtnistraining teilnehmen. Drei Betreuungsassistenten, die sich für den Umgang und die Kommunikation mit Demenz-Patienten sowie deren Beschäftigung qualifiziert haben, begleiten und gestalten den Tag. „Bekannte Abläufe und vertraute Gesichter sind für sie sehr wichtig, denn ohne diese Ankerpunkte droht ihnen der Verlust von Sicherheit und Schutz“, erläutert der verantwortlichen Oberarzt Dr. med. Wolfgang Schwager. Daher wird darauf geachtet, dass das Personal mehrere Tage am Stück tätig ist, seine Schützlinge zu Untersuchungen und Therapien begleitet und die alltäglichen Abläufe auf deren individuellen Bedürfnisse abstimmt. Ein enger Austausch zwischen den Angehörigen und den Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten gehört zum Konzept und hilft den Betroffenen, mit der belastenden Situation des Krankenhausaufenthalts besser umzugehen. „Auch die Angehörigen sind in die Abläufe eingebunden, wissen sie doch am besten, was ihrem demenzkranken Familienmitglied gut tut“, ergänzt Chefarzt Dr. med. Peter Kalvari. „Unser Ziel ist, die Alltagsfähigkeiten der Patienten so zu trainieren, dass sie im besten Fall wieder in ihre häusliche Umgebung zurückkehren können.“

Evangelisches Krankenhaus Johannisstift Münster

Wichernstr. 8, 48147 Münster

Tel. 0251-27060

www.evk-muenster.de

 


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